Waren Sie schon mal gemeinsam mit Jemandem in einer Kunstausstellung? Oftmals stehen wir dann vor einem Bild und tauschen uns darüber aus. Ein und dasselbe Bild, doch haben wir unterschiedliche Eindrücke davon. Und das ist ganz normal.
Schönheit – warum wir sie so unterschiedlich erleben
Schönheit ist kein objektives Konzept.
Sie entsteht aus Erfahrung, Kultur, Erziehung – und unserer ganz persönlichen Lebensgeschichte.
Ästhetisches Bewerten – bewusst, gelernt und veränderbar
Wir bewerten Kunst nach:
- Sehgewohnheiten
- Stilvorlieben
- Prägungen aus Kindheit und Erziehung
- gesellschaftlicher Zugehörigkeit
Diese Bewertung ist bewusst – und kann sich im Laufe des Lebens stark verändern.
Ästhetisches Empfinden – das Unbewusste spricht zuerst
Das Empfinden ist spontan:
„Gefällt“ oder „gefällt nicht“.
Hier arbeitet das Unbewusste, frei von Regeln.
Und: Schönheit wirkt immer positiv.
Schönheit als Bedürfnis
Schönheit erfüllt Bedürfnisse wie:
- Harmonie
- Orientierung
- Ruhe
- Zugehörigkeit
- Sicherheit
Darum ist Schönheit im Wohnraum ein psychologisches Grundelement.
Fazit
Wenn Sie verstehen, warum Sie etwas als schön empfinden, erkennen Sie klarer, was Sie wirklich brauchen.
Und damit verändert sich oft auch die Gestaltung Ihres Zuhauses.