Achtsam Wohnen –
Wie Achtsamkeit Ihnen hilft, Ihre echten Wohnbedürfnisse zu erkennen
Achtsam Sein – mit der eigenen Wirklichkeit in Kontakt kommen
Achtsam Wohnen – der eigenen Wirklichkeit Raum geben
Warum Achtsamkeit ein Schlüssel für gesundes Wohnen ist
Achtsamkeit gehört zu den wirksamsten Wegen, um Gesundheit, Selbstbestimmung und inneren Frieden zu fördern.
Achtsam zu sein bedeutet, die Dinge so wahrzunehmen, wie sie sind – ohne Bewertung, ohne Ablenkung und ohne sich von Trends oder Erwartungen leiten zu lassen.
Im Wohnen ist Achtsamkeit besonders wertvoll. Denn Wohnen heißt: der eigenen Persönlichkeit Raum geben.
Nur wenn wir unsere Bedürfnisse wirklich wahrnehmen, können wir Räume gestalten, die uns nähren, beruhigen und stärken – und nicht bloß Moden spiegeln.
Was bedeutet Achtsamkeit wirklich?
Unser Geist wandert ständig: Wir erinnern Vergangenes, planen Zukünftiges, verlieren uns in Gedankenströmen.
Achtsamkeit bringt uns zurück ins Jetzt. Sie lässt uns spüren, was im gegenwärtigen Moment geschieht – in unserem Körper, in unseren Emotionen, in unserem Umfeld.
Wikipedia beschreibt Achtsamkeit als „hellwach die gegenwärtige Verfasstheit von Umwelt, Körper und Gemüt zu erfahren – ohne Ablenkung, ohne Bewertung, ohne gedankliche Geschichten“.
Diese Geistesgegenwart ist die Basis dafür, dass wir uns selbst erkennen.
Achtsamkeit und Bedürfnisse: ein einfacher Vergleich
Ein Beispiel zeigt gut, wie das funktioniert: das Essen.
Wenn wir nebenbei arbeiten, Nachrichten lesen oder gedankenlos snacken, spüren wir nicht mehr, was wir eigentlich essen, wie es schmeckt und wann wir satt sind.
Erst Achtsam Essen führt zu einem gesunden Essstil.
Beim Wohnen ist es genauso.
Achtsamkeit macht sichtbar, was wir wirklich brauchen, statt uns von äußeren Einflüssen treiben zu lassen.
Sie ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes und gesundes Wohnen, weil wir Stressfaktoren früh erkennen und beseitigen können.
Mit Achtsamkeit zu deinen Wohnbedürfnissen
„Wohnen ist die Art und Weise des Auf-der-Welt-Seins.“ – Martin Heidegger
Wohnen ist Ausdruck unseres inneren Wesens. Es zeigt, wie wir leben, fühlen, arbeiten, regenerieren.
Damit Räume uns unterstützen, müssen wir wissen, welche Bedürfnisse in uns relevant sind:
• Was stärkt mich?
• Was beruhigt mich?
• Was brauche ich, um mich sicher und zuhause zu fühlen?
• Welche Atmosphäre tut mir gut?
Achtsamkeit hilft, diese Antworten zu entdecken – sanft und klar.
Warum der Weg nicht zuerst ins Möbelhaus führt
Viele sind es gewohnt, bei einem Wohnproblem sofort eine äußere Lösung zu suchen:
ein neues Möbelstück, ein Deko-Update, eine schnelle Veränderung.
Doch wenn wir unsere Bedürfnisse nicht bewusst wahrnehmen, bleiben wir bei Scheinlösungen hängen.
Der eigentliche Mangel bleibt unberührt.
Der achtsame Weg kann daher lauten:
- Spüren: Was stimmt gerade nicht?
- Benennen: Welches Bedürfnis ist unerfüllt?
- Erkennen: Was brauche ich wirklich?
- Gestalten: Wie kann mein Raum mich unterstützen?
Dieser Weg führt zu Räumen, die wirklich tragen – nicht nur schön aussehen.
Übung: „Zuhause Sein“ – deine Wohnbedürfnisse aufspüren
Unsere tiefen Wohnbedürfnisse sind oft leise, verborgen oder durch Gewohnheiten überdeckt.
Diese Übung hilft Ihnen, sie sichtbar zu machen.
So funktioniert’s:
• Nimm dir Zeit und schreibe alles nieder, was dir zu „Zuhause Sein“ einfällt.
• Gefühle, Erinnerungen, Bilder, Wünsche, Gerüche, Farben … alles.
• Lass deiner Fantasie freien Lauf.
• Nichts ist unpassend – manches, was seltsam wirkt, ist besonders wichtig.
• Am besten führst du ein Notizbuch und ergänzt es täglich.
Leitfragen:
• Was bedeutet Zuhause Sein für mich?
• Welche Gefühle tauchen dabei auf?
• Welche Erinnerungen sind damit verbunden?
• Was brauche ich, um mich wirklich zuhause zu fühlen?
Diese Übung kann ein kraftvoller Wegweiser für dein authentisches Wohnen werden.
Achtsamkeit als Stressregulator
Der Nutzen von Achtsamkeit endet nicht bei der Wohnraumplanung.
Achtsamkeit
• reduziert Stress
• aktiviert den Parasympathikus
• stärkt das Immunsystem
• verbessert Selbstwahrnehmung und Resilienz
• erhöht die emotionale Balance
Sie ist damit ein wertvoller Begleiter für ein gesundes Leben.
(Ein Tipp: Im Podcast „Verstehen, Fühlen, Glücklichsein“ finden Sie wertvolle Impulse.)
Wie achtsame Raumgestaltung Achtsamkeit verstärken kann
Achtsamkeit und Raumgestaltung beeinflussen sich gegenseitig.
Gestaltet man Räume in einer Art, die der Seele Ruhe schenkt, fällt es leichter, in die Achtsamkeit zu kommen.
Eine Studie von Yeong Choe (2020) zeigt eindrucksvoll:
Naturbilder im Raum verstärken die Wirkung von Meditation deutlich.
Sie reduzieren Stress, verbessern Stimmung und vertiefen Entspannung.
Räume können also Achtsamkeit fördern – genauso wie Achtsamkeit Räume verbessert.

Fazit: Deine Räume achtsam gestalten
Achtsamkeit ist der Schlüssel, um klar zu erkennen, was Sie brauchen, um sich in Ihrem Zuhause wohl, getragen und authentisch zu fühlen.
Je achtsamer Sie Ihre Bedürfnisse wahrnehmen, desto stimmiger können Sie gestalten – und desto wohltuender wird Ihr Zuhause für Sie wirken.
Unterstützung beim achtsamen Wohnen
Wenn Sie sich konzentriert und begleitet Ihrem individuellen „Achtsam Wohnen“ widmen möchten, biete ich Ihnen zwei Wege an:
Mein Seminar „Achtsam Wohnen“
Ein intensiver Zugang zu Ihren echten Wohnbedürfnissen – und zu Räumen, die Ihnen gut tun.
Persönliche Beratung
Wenn Sie Ihren Wohnraum achtsam verändern möchten, schreiben Sie mir gern:
c.haselsberger@aon.at
Mit meinen Angeboten unterstütze ich Sie liebevoll und professionell auf Ihrem Weg zu einem Zuhause, das Ihnen entspricht.
Viel Freude beim Entdecken Ihres individuellen Wohnens wünscht Ihnen
DIE RAUMKÜNSTLERIN – Christine Haselsberger