Farben, die gut tun – Wir spüren es einfach: Es gibt Farben, die tun uns gut – egal, ob bei unserer Kleidung oder in unserem Zuhause.
Farben sprechen zu uns – manchmal leise, manchmal kraftvoll. Als Wohnpsychologin erlebe ich
täglich, wie sehr Farbtöne unsere Stimmung formen.
Vielleicht sehnen Sie sich nach mehr Ruhe,
mehr Wärme oder nach einem Hauch Inspiration in Ihren Räumen?
In einem Folgeartikel zeige ich Ihnen, wie Sie Farben finden, die wirklich zu Ihnen passen.
Haben Sie sich bewusst schon mal beobachtet, wenn Sie ein Bild betrachten?
Was passiert in Ihrem Körper?
Wie fühlen Sie sich dabei, außer dass Ihr Geist zu kommentieren beginnt?
Was spüren Sie? Wird Ihnen warm oder kalt?
Was passiert, wenn wir ein Bild betrachten?
Kunst wirkt nicht nur im Kopf – sie wirkt im ganzen Körper.
Die Neurowissenschaft zeigt eindrucksvoll, wie eng Kunst, Emotion und Wohlbefinden verbunden sind.
Embodiment – Kunst geht unter die Haut
Beim Betrachten eines Bildes werden Impulse über das Auge an verschiedene Zentren des Gehirns geleitet.
Das führt zu:
- feinen Körperbewegungen
- emotionalen Reaktionen
- Veränderungen unserer Stimmung
Kunst ist ein Ganzkörpererlebnis.
Dopamin – das Wohlfühlhormon der Kunst
Wenn ein Bild mit unseren inneren Bedürfnissen resoniert, schüttet das Zwischenhirn Dopamin aus.
Dieser Vorgang tritt auf, wenn Bedürfnisse erfüllt werden oder wenn deren Erfüllung erwartet wird.
Genau hier liegt die Wirkkraft von Kunst im Wohnraum:
Sie verbindet uns mit dem Gefühl von Erwartung, Hoffnung, Erfüllung.
Ästhetische Kongruenz – wenn etwas „passt“
Der Fachbegriff bedeutet:
Unsere Sinneseindrücke und Gedanken stimmen miteinander überein.
Dann erleben wir:
- innere Ruhe
- Wohlbefinden
- Stimmigkeit
- Klarheit
Kunst kann genau diesen Zustand auslösen – auch unbewusst.
Fazit
Kunst ist nicht Dekoration.
Sie ist ein biologischer Vorgang, ein emotionaler Resonanzraum und eine Möglichkeit, das eigene Wohlbefinden spürbar zu stärken.